Designregeln für das Rentnerdasein

In Arbeit

In diesem Bereich meiner Website möchte ich in zwangloser und unsystematischer Folge Designregeln für das Rentnerleben formulieren. Manchmal kommen dann auch noch Unterregeln dazu, und das Ganze könnte etwas unübersichtlich und kompliziert werden, wie das Leben halt selbst.

 

Regel 1: Kreuzende Laufwege vermeiden

Anwendungsgebiet: Diese Regel ist besonders wichtig in kleinen Küchen, Wohnungen, Häusern, aber kann natürlich beliebig verallgemeinert werden.

Wem ist es nicht schon passiert, dass man sich mit seiner Ehefrau/seinem Ehemann in der Küche aufhält und beide wollen schnell irgendwohin und kommen sich dabei gefährlich nahe oder stoßen sogar zusammen.

Die Wirkung kann unterschiedlich sein: Von leichtem Gemoser und einer gewissen Verärgerung bis hin zu schweren Verletzungen ist alles drin. Grundsätzlich ist es also besser, solche (Fast-)Zusammenstöße, wenn möglich, zu vermeiden.

Im folgenden also einige Empfehlungen, wie man die Gefahr von Zusammenstößen verringern kann.

1a. Präsenz in der Küche verringern.

Eine gewisse Enthaltsamkeit bei der Küchenarbeit ist sicherlich ein guter und gangbarer Weg, die Zusammenstoßgefahr ggf. drastisch zu verringern. Ob dieser konstruktive Schritt allerdings auch vom Partner so bewertet wird, ist natürlich eine andere Frage.

1b. Viel Einkaufen gehen.

Gerade Ehemänner, die oft einfach nur unnütz in der Gegend (z.B. in der Küche) herumstehen, können sich dadurch nützlich machen, dass sie zum Beispiel den Vomittag mit diversen Einkäufen verbringen. Dann hat die Ehefrau zumindest am Vormittag schon mal freie Bahn in der Küche und braucht sich über Zusmmenstöße keine Sorgen zu machen.

Der positive Effekt für den Mann ist, dass er so ggf. ohne zusätzlichen Aufwand auf die oft geforderten täglichen 10.000 Schritte kommt.

Manchmal sind Bäcker, Supermarkt oder Schlachter aber leider etwas zu nahe an der Wohnung, so dass die gewünschte Schrittzahl nicht erreicht wird. Hier hilft ein bekannter Hilfssatz aus dem reichen Schatz der Lebenserfahrung:

1b1. Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.

Wenn man also das Portemonnaie oder den Einkaufszettel auf dem Weg zum Einkauf vergißt, ist das keine Schande, sondern im Gegenteil positiv zu sehen: Vor allem, wenn einem das erst am Ziel einfällt, kann man den Weg auf diese Weise verdoppeln, damit auch die Anzahl der Schritte, und kommt so dem Ziel der 10.000 Schritte auf überraschend einfache Weise deutlich näher.

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung: 20.2.2017

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Gerd Waloszek
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